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Banknoten Billet Frankreich 2 francs 1915

Ref. : NCB13768
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1915
Katalog
Les Billets des Communes et des Villes (Pir. 02)
Land
Frankreich
Qualität
III / SS
Nennwert
2 francs
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Beschreibung

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Der Zwei-Franc-Schein der Stadt Crépy-en-Laonnois ist ein lokal ausgegebener Geldschein aus dem Jahr 1915, der im Kontext der deutschen Militärbesatzung während des Ersten Weltkriegs entstanden ist. Dieses Art von Fiduziardokument stellt ein seltenes und historisch bedeutsames Stück dar, das die besonderen wirtschaftlichen Bedingungen bezeugt, die der Krieg den besetzten französischen Gebieten aufzwang.

Während des Konflikts von 1914-1918 sahen sich viele Gemeinden in den besetzten Regionen Nord- und Ostfrankreichs außerstande, eine normale Geldzirkulation aufrechtzuerhalten. Angesichts des Mangels an offiziellem Papiergeld schritten die lokalen Behörden, oft unter der Kontrolle oder mit der Billigung der deutschen Militärverwaltung, zur Ausgabe von Notgeldscheinen. Diese Dokumente dienten als Geldersatz für alltägliche Transaktionen innerhalb der Zivilbevölkerung.

Die Stadt Crépy-en-Laonnois, eine Ortschaft im Département Aisne, gehört zu jenen Gemeinden, die auf diesen Notmechanismus zurückgriffen. Der Schein mit einem Nennwert von zwei Franc fällt in die Kategorie der deutschen militärischen Notgeldausgaben von 1915, was ihn von rein französischen kommunalen Ausgaben lokaler Initiative unterscheidet.

Dieser Schein wiegt 1 Gramm, was mit den üblichen physischen Eigenschaften der damals für diese Art von Ausgaben verwendeten Papierträger übereinstimmt. Diese Notgeldscheine weisen in der Regel Textangaben auf, die die ausgebende Gemeinde, den Nennwert sowie Kontrollelemente zur Begrenzung des Fälschungsrisikos anzeigen.

Aus numismatischer und notaphilischer Sicht sind die Notgeldausgaben des Ersten Weltkriegs, insbesondere jene aus den Besatzungszonen, heute begehrte Sammlerstücke bei Spezialisten für Kriegswährung und französische lokale Wirtschaftsgeschichte.

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