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Beschreibung
16 Deniers ? Ludwig XIV. ? 1707 ? Münzstätte Straßburg
Billonmünze, geprägt in der königlichen Münzstätte Straßburg unter Ludwig XIV. (1643-1715). Dieser als « à l'écu de France » bekannte Typ ist charakteristisch für die Straßburger Scheidemünzprägung am Ende der Regentschaft, zu einer Zeit, als die Stadt, die 1681 an Frankreich angegliedert wurde, noch Münzen geringen Feingehalts für den lokalen Umlauf prägte.
Vorderseite: gekröntes Wappenschild Frankreichs mit drei Lilien, flankiert von den Wertzeichen X und VI. Legende LVD · XIIII · D · G · FR · ET · NAV · REX, d. h. « Ludwig XIV., von Gottes Gnaden, König von Frankreich und Navarra ».
Rückseite: geklöchtes und lilienbesetztes Kreuz, umgeben von der Legende SIT · NOMEN · DNI · BENEDICTVM (« Gesegnet sei der Name des Herrn ») und der Jahreszahl 1707.
Merkmale: Billon, ca. 21 bis 22 mm. Referenz Duplessy 1597.
Erhaltung: SS (Sehr Schön). Vollständige Prägung, Legenden auf beiden Seiten lesbar, schöne gleichmäßige braune Patina. Auf der Rückseite leicht kurzer Schrötling, was für diesen Typ üblich ist.
Eine kleine Umlaufmünze vom Ende der Regentschaft des Sonnenkönigs, die durch ihre Verbindung zur Münzstätte Straßburg, einer erst kürzlich französisch gewordenen Stadt, von besonderem Interesse ist.
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