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Beschreibung
Der Halbfranken Napoleon I. mit Lorbeerkopf ist eine Silbermünze, die 1811 von der Münzstätte Paris geprägt wurde, die durch den Buchstaben A gekennzeichnet ist. Sie gehört zur Münzserie des Ersten Französischen Kaiserreichs, einer Periode, in der Napoleon I., Kaiser von Frankreich und König von Italien, im Mittelpunkt der offiziellen Münzdarstellungen stand.
Die Münze hat einen Nennwert von 0,5 Franc und wird in Silber mit einem Feingehalt von 900 Tausendsteln, d. h. 90 % Feinsilber, geprägt, entsprechend den unter dem Kaiserreich geltenden Münzstandards. Sie weist ein Gewicht von 2,5 Gramm und einen Durchmesser von 18 Millimetern auf, was sie zu einem Exemplar kleinen Moduls macht, das charakteristisch für die Unterteilungen des durch das Gesetz vom 7. Germinal des Jahres XI eingeführten Germinalfranken ist.
Die Vorderseite dieser Münze zeigt das Profilporträt von Napoleon I., dessen Haupt mit einem Lorbeerkranz geschmückt ist, einem der römischen Kaiserdarstellung entlehnten Symbol. Diese als "Lorbeerkopf" bezeichnete Darstellung wurde ab 1807 eingeführt und ersetzte nach und nach frühere Typen, die den Kaiser als nackten Büstenschnitt oder als Konsul zeigten. Die das Porträt umgebende Legende nennt in der Regel den Kaisertitel sowie den Namen Napoleons.
Die Rückseite zeigt den in voller Schrift in der Mitte des Feldes eingetragenen Nennwert, umrahmt von einem Pflanzenkranz, mit dem Hinweis auf das Französische Kaiserreich und dem Prägejahr. Der Münzstättenbuchstabe A, der der Münzstätte Paris entspricht, ist ebenfalls aufgebracht und ermöglicht eine genaue Identifizierung der Herkunft der Prägung.
Dieser Münztyp ist ein direktes Zeugnis der napoleonischen Währungsorganisation, die auf dem Dezimalsystem und dem Gold-Silber-Bimetallismus basiert und später von der 1865 gegründeten Lateinischen Münzunion als Referenz übernommen wurde.
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