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Münze Egypt, Ahmed I - Manghir - 1603 / 1605 Cairo

Ref. : NCP5940
Produkttyp
Münze
Datum/Jahr
1603-1605
Land
Empire Ottoman
Nennwert
1
Persönlichkeit
Ahmed I
Werkstatt
Le Caire
Durchmesser (mm)
17
Gewicht (g)
11.98
Metalle
Kupfer
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Diese Kupfermünze (Manghir) wurde zwischen 1603 und 1605 in Kairo unter der Herrschaft des osmanischen Sultans Ahmed I. geprägt. Es handelt sich um eine Scheidemünze von geringem Wert, wie sie typischerweise im alltäglichen Münzumlauf der Provinzen des Osmanischen Reiches vorkam. Dieser Typ ist für seine Denomination verhältnismäßig schwer und zeugt von den Prägestandards der Münzstätte Kairo zu Beginn des 17. Jahrhunderts.

Ahmed I. bestieg 1603 im Alter von dreizehn Jahren den Thron und folgte Mehmed III. nach. Seine Regentschaft begann in einem Umfeld starker militärischer Spannungen. Der Lange Türkenkrieg wurde in Ungarn gegen die Habsburger fortgesetzt, während ein neuer Konflikt das Osmanische Reich dem Safawidischen Reich gegenüberstellte. In Ägypten mussten die osmanischen Behörden zudem mit dem anhaltenden Einfluss der lokalen Mamluken-Eliten umgehen, die trotz der von Istanbul ausgeübten Herrschaft eine wichtige Rolle in der Provinzverwaltung behielten. Kairo blieb dennoch ein führendes wirtschaftliches, kommerzielles und finanzielles Zentrum an der Kreuzung der Handelsströme zwischen dem Mittelmeer, dem Roten Meer und dem Indischen Ozean. Diese rege Aktivität erklärt die Bedeutung seiner Münzstätte, die damit beauftragt war, eine weitläufige Region mit Umlaufgeld zu versorgen. Diese Emission fügt sich somit in einen Kontext ein, in dem das Osmanische Reich, an mehreren Fronten engagiert, bemüht war, seine Autorität und die wirtschaftliche Stabilität seiner wohlhabendsten Provinzen aufrechtzuerhalten.

Diese in Kairo geprägte Emission spiegelt die Eingliederung Ägyptens in die imperiale Wirtschaft wider, da die Stadt damals zu den aktivsten Münzstätten des Reiches zählte.

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