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Banknoten Billet Frankreich 1 franc 1917

Ref. : NCB14481
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1917
Katalog
Les Billets des Chambres de Commerce (Pir. 79.65)
Land
Frankreich
Qualität
I / ST
Nennwert
1 franc
Umweltabgabe
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Beschreibung

Bemerkungen:

Délibération: 05-06-1917

Dieser Geldschein mit einem Nennwert von 1 Franc wurde im Jahr 1917 von der Chambre de Commerce de Marseille (Handelskammer Marseille) im Kontext des Ersten Weltkriegs ausgegeben. In dieser Zeit veranlasste der Mangel an Metallgeld viele französische Handelskammern dazu, eigene Notgeldscheine auszugeben, um den Mangel an umlaufenden Zahlungsmitteln zu beheben. Die Handelskammer Marseille war eine der Institutionen, die auf diese Praxis zurückgriffen und Papierscheine ausgaben, um den lokalen Handelsverkehr zu erleichtern.

Das vorliegende Exemplar gehört zur Serie B und trägt den Aufdruck Specimen, was darauf hinweist, dass es sich um ein Referenzexemplar handelt, das zu Präsentations- oder Kontrollzwecken hergestellt wurde und nicht für den allgemeinen Umlauf bestimmt war. Speciemens werden von gewöhnlichen Geldscheinen in der Regel durch diesen spezifischen Überdruck unterschieden und gelten heute als besonders gesuchte Sammlerstücke aufgrund ihrer Seltenheit und ihres besonderen Status innerhalb einer Emission.

Diese Art von Notgeldschein, ausgegeben von einer regionalen Handelskammer, spiegelt eine Schlüsselperiode der französischen Geldgeschichte wider. Die Marseiller Ausgaben dieser Epoche weisen in der Regel grafische Elemente auf, die an die Stadt erinnern, wie etwa Verweise auf ihren Hafen oder ihre städtischen Symbole, entsprechend den typografischen und künstlerischen Gepflogenheiten der damaligen Zeit für diese Art von lokalem Papiergeld. Die Chambre de Commerce de Marseille gehörte während des Konflikts zu den aktivsten Ausgebern in Frankreich und produzierte verschiedene Stückelungen und Serien, um den wirtschaftlichen Bedarf der Region zu decken.

Der Specimen-Charakter dieses Scheins verleiht ihm eine wichtige dokumentarische Dimension und zeugt von den Druck- und Validierungsverfahren, die in den ausgebenden Institutionen während des Ersten Weltkriegs angewandt wurden.

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