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Münze Seljukid of Rum, Kaykaus II - Fals, Ist Rule - 1245 / 1249

Ref. : NCP6006
Produkttyp
Münze
Datum/Jahr
1245-1249
Land
Turkey
Qualität
IV / S+
Nennwert
1 fals
Persönlichkeit
Kay Kâwus II
Durchmesser (mm)
18.5
Gewicht (g)
2.62
Metalle
Kupfer
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Dieser Kupfer-Fals wurde unter der Herrschaft von Kay K?wus II., dem seldschukischen Sultan von Rum, während seiner ersten Regierungszeit (1245?1249) geprägt. Er trägt den Namen des abbasidischen Kalifen al-Musta'sim, des letzten Kalifen von Bagdad ? eine verbreitete Praxis, die die symbolische Anerkennung der kalifalen Autorität durch zahlreiche muslimische Herrscher bezeugt.

Die Herrschaft von Kay K?wus II. fällt in eine besonders turbulente Phase der Geschichte des Sultanats von Rum. Nach der entscheidenden Niederlage bei Köse Da? im Jahr 1243 gegen die Mongolen waren die Rum-Seldschuken gezwungen, die Oberhoheit des Mongolenreiches anzuerkennen, und wurden schrittweise zu einem Vasallenstaat. Kay K?wus II. gelangte in diesem Kontext starker politischer Abhängigkeit an die Macht, wobei seine Autorität weitgehend durch den mongolischen Einfluss bestimmt wurde. Diese Situation schwächte dauerhaft den inneren Zusammenhalt des Sultanats und begünstigte dynastische Rivalitäten, insbesondere mit seinen Brüdern Kilij Arslan IV. und Kay Qubadh II., die die Macht später unter mongolischer Schiedsherrschaft teilen sollten. Auf regionaler Ebene musste das Sultanat mit der mongolischen Vorherrschaft im Osten umgehen, während turkmenische Fürstentümer in den westlichen und südlichen Regionen Anatoliens zunehmend an Autonomie gewannen.

Die Erwähnung des Kalifen al-Musta'sim auf diesem Fals hat eine besondere Bedeutung. Als letzter Vertreter der in Bagdad regierenden abbasidischen Linie wurde er 1258 von den Truppen Hülegü Khans bei der Einnahme der Stadt hingerichtet ? ein Ereignis, das traditionell als das Ende des abbasidischen Kalifats von Bagdad gilt. Diese Münze zeugt damit von einer Schlüsselperiode der Geschichte des mittelalterlichen Nahen Ostens, kurz vor den tiefgreifenden politischen und religiösen Veränderungen, die durch die mongolischen Eroberungen ausgelöst wurden.

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