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Beschreibung
Diese Medaille erinnert an die Schlacht bei Austerlitz, einen der entscheidendsten militärischen Siege Napoleon Bonapartes, errungen am 2. Dezember 1805, dem Jahr XIV des französischen republikanischen Kalenders. Diese Auseinandersetzung, auch bekannt als die « Schlacht der drei Kaiser », sah die französischen Streitkräfte über die verbündeten Armeen Österreichs und Russlands triumphieren.
Die Medaille ist das Werk des Graveurs Jaley, dessen Talent sich in der Feinheit der Ausführung und der Präzision der für die numismatischen Erzeugnisse dieser Epoche charakteristischen Details ausdrückt. Die Inschrift « Napoléon Emp. et Roi » spiegelt den Status Napoleon Bonapartes zum Zeitpunkt der Ereignisse wider, da er im Dezember 1804 zum Kaiser der Franzosen und im Mai 1805 zum König von Italien gekrönt worden war.
Die auf der Medaille vorhandene Legende zeugt vom titularischen Protokoll, das unter dem Ersten Kaiserreich galt. Die gemeinsame Nennung des kaiserlichen und des königlichen Titels unterstreicht die doppelte Dimension der napoleonischen Macht als Souverän sowohl Frankreichs als auch der italienischen Halbinsel. Das eingravierte Datum, 2 Déc. 1805 An XIV, veranschaulicht das vorübergehende Nebeneinander des gregorianischen Kalenders und des republikanischen Kalenders, wobei letzterer einige Wochen später, am 1. Januar 1806, offiziell aufgegeben wurde.
Diese Art von Gedenkmedaille ist Teil einer unter dem Kaiserreich gut etablierten Tradition, bei der große militärische Siege durch Prägungen gefeiert wurden, die dazu bestimmt waren, die Erinnerung an große Waffenleistungen zu verewigen und die Größe des Regimes zu bekräftigen. Diese Stücke stellen heute wertvolle historische und künstlerische Zeugnisse dar, an der Schnittstelle von Militär- und Politikgeschichte sowie der Kunst der französischen Medaille zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
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