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Beschreibung
Die 50-Sen-Silbermünze, die im 37. Jahr der Meiji-Ära geprägt wurde, was dem Jahr 1904 im westlichen Kalender entspricht, gehört zu den repräsentativsten Währungsemissionen der Modernisierung Japans im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Diese Münze, die im Rahmen der großen Währungsreform von 1871 eingeführt wurde, verdeutlicht Japans Bestreben, ein modernes, an westlichen Standards orientiertes Währungssystem auf der Grundlage des Yen und seines Dezimalsystems einzuführen.
Die in Silber mit einem Feingehalt von 800 ? geprägte Münze hat einen Durchmesser von etwa 30,5 Millimetern und ein Gewicht von 13,48 Gramm, was sie zu einer wichtigen Zwischenwährung im täglichen Umlauf der damaligen Zeit macht. Ihre Ikonographie ist besonders bemerkenswert: Die Vorderseite zeigt einen majestätischen kaiserlichen Drachen, umgeben von Inschriften, die den Namen des Landes, Dai Nippon ('Groß-Japan'), angeben, während der Nennwert '50 SEN' in lateinischen Buchstaben erscheint, ein deutliches Zeichen für Japans internationale Offenheit in dieser Zeit. Die Rückseite hingegen hebt die Bezeichnung in japanischen Schriftzeichen hervor, die von einem Pflanzenkranz umrahmt ist, der Wohlstand und Harmonie symbolisiert.
Diese Emission erfolgt in einem wichtigen historischen Kontext. Das Jahr 1904 entspricht dem Beginn des Russisch-Japanischen Krieges, einem entscheidenden Konflikt, in dem Japan seine militärische und industrielle Macht auf der Weltbühne behauptete. Die Silbermünzen der Meiji-Ära zirkulierten somit während einer Periode des raschen Wandels des Landes, die von Industrialisierung, institutionellen Reformen und der Einführung westlicher Technologien geprägt war. Sie verkörpern heute den Übergang von einem feudalen Japan zu einer modernen Macht.
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