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Beschreibung
Kupfer-Liard de France, geprägt in Limoges (Münzzeichen I) im Jahr 1657, unter der Herrschaft von Ludwig XIV. (1643?1715), dem Sonnenkönig, der damals 19 Jahre alt war. Diese bescheidene Kupfermünze stellt den niedrigsten Nennwert der französischen königlichen Münzprägung des 17. Jahrhunderts dar ? eine alltägliche Münze, die unter dem Ancien Régime durch alle Hände des französischen Volkes ging.
Die Vorderseite zeigt die jugendliche gekrönte, drapierte und geharnischte Büste Ludwigs XIV. nach rechts gewandt, graviert vom berühmten Jean Warin, mit der Umschrift ?L? XIIII? ROY? DE? FR? ET? DE? NA? 1657?. Die Rückseite trägt die Legende LIARD DE FRANCE auf vier Zeilen, mit drei Lilien in der Anordnung zwei und eins um den Münzbuchstaben I (Limoges). Der Rand ist glatt.
Die Münzstätte Limoges, eine der bedeutenden königlichen Münzstätten Zentralfrankreichs, prägte diese Liards im Rahmen des königlichen Erlasses von 1654, der das Kupfermünzwesen des Königreichs neu ordnete.
Erhaltung: B ? stark abgenutzte, aber identifizierbare Münze, Porträt und Legenden teilweise sichtbar, gleichmäßige alte Kupferpatina, authentisches Zeugnis des Ancien Régime.
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