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Startseite > Französische Banknoten > Notgeld (1789-1945) > 1914-1925 Handelskammer > Frankreich 50 Centimes - Chambre de commerce - Paris - 1920 - Série E.43

Banknoten Frankreich 50 Centimes - Chambre de commerce - Paris - 1920 - Série E.43

Ref. : NCB13322
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1920
Katalog
Les Billets des Chambres de Commerce (Pir. JP.097.10)
Land
Frankreich
Qualität
III / SS
Nennwert
50 centimes
Institut
Chambre de Commerce
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Bemerkungen:

Plis, salissures

Die 50-Centimes-Münze, die 1920 von der Handelskammer von Paris (Serie E.43) herausgegeben wurde, gehört zur Kategorie der Notmünzen, die in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nach dem Ersten Weltkrieg geprägt wurden. Angesichts des Mangels an kleinem Wechselgeld wurden die französischen Handelskammern ermächtigt, Münzmarken auszugeben, um den täglichen Zahlungsverkehr zu erleichtern.

Diese Ausgabe fand in einer besonderen Zeit statt, in der der Staat einen Teil der Münzproduktion vorübergehend an lokale Stellen delegierte. Diese Stücke zirkulierten als echtes Geld, obwohl es sich nicht um offizielle Ausgaben der Monnaie de Paris handelte.

Die Vorderseite trägt im Allgemeinen die Aufschrift ?CHAMBRE DE COMMERCE DE PARIS?, begleitet vom Nennwert ?50 CENTIMES? und dem Jahrgang 1920. Die Gestaltung ist schlicht und funktional, wobei die Lesbarkeit im Vordergrund steht, mit einer klaren Typografie für den täglichen Gebrauch.

Die Rückseite ist oft mit einem symbolischen oder ornamentalen Motiv verziert, manchmal ergänzt durch florale oder geometrische Elemente. Das Ganze bleibt einfach und utilitaristisch, was den vorübergehenden und pragmatischen Charakter dieser Ausgaben widerspiegelt.

Aus technischer Sicht wurden diese Stücke aufgrund des Mangels an Edelmetallen nach dem Krieg meist aus Ersatzmetall wie Aluminium oder einer leichten Legierung geprägt. Gewicht und Aussehen unterscheiden sich daher deutlich von klassischen Bronze- oder Silbermünzen.

Die Serie E.43 entspricht einer spezifischen Klassifizierung, die Sammler verwenden, um die verschiedenen Varianten dieser Ausgaben zu identifizieren. Diese Unterschiede können Fertigungs-, Gravur- oder Auflagedetails betreffen.

Diese Münzen hatten eine vorübergehende Umlaufzeit, bevor sie nach der Stabilisierung der Währungssituation schrittweise eingezogen wurden. Sie sind heute kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr.

Numismatisch gesehen ist das 50-Centimes-Stück der Handelskammer von Paris von 1920 von großem historischem Interesse. Es zeugt von einer Zeit der Krise und der Anpassung des französischen Währungssystems. Obwohl im Allgemeinen zugänglich, hängt sein Wert von seinem Erhaltungszustand und seiner Seltenheit je nach Variante ab.

Für den Sammler ist dieses Stück ein hervorragendes Zeugnis des Wirtschaftslebens der Nachkriegszeit. Es beleuchtet eine wenig bekannte Facette der Numismatik: die der Notmünzen, die praktisch, lokal und geschichtsträchtig sind.

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