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Banknoten Frankreich 50 Centimes - Chambre de commerce - Paris - 1920 - Série B.39

Ref. : NCB13320
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1920
Katalog
Les Billets des Chambres de Commerce (Pir. JP.097.10)
Land
Frankreich
Qualität
IV / S
Nennwert
50 centimes
Institut
Chambre de Commerce
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Die 50-Centimes-Münze, die 1920 von der Handelskammer von Paris (Serie B.39) ausgegeben wurde, gehört zu den Notgeldmünzen, die in der unmittelbaren Nachkriegszeit produziert wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg zwang der Mangel an Kleingeld die Behörden dazu, lokalen Einrichtungen die Ausgabe von Wertmarken zu gestatten, um den täglichen Zahlungsverkehr aufrechtzuerhalten.

Diese Ausgabe spiegelt eine wirtschaftliche Übergangszeit wider, die durch die Desorganisation des klassischen Währungssystems und die Verknappung von Metallen gekennzeichnet war. Die Handelskammern spielten damals eine wesentliche Rolle, indem sie temporäre Lösungen zur Aufrechterhaltung des Handelsflusses anboten.

Die Vorderseite präsentiert eine schlichte und funktionale Gestaltung mit der Inschrift ?CHAMBRE DE COMMERCE DE PARIS?, dem Nennwert ?50 CENTIMES? und dem Prägejahr 1920. Das Design ist auf sofortige Lesbarkeit ausgelegt, mit einer einfachen Typografie, die für einen intensiven Umlauf geeignet ist.

Die Rückseite verfolgt meist einen minimalistischen Stil, manchmal ergänzt durch dezente dekorative Motive oder geometrische Elemente. Das Ziel blieb primär utilitaristisch, da diese Marken künstlerisch nicht mit offiziellen Münzen konkurrieren sollten.

Aus technischer Sicht sind diese Stücke aus Leichtmetallen geprägt, meist aus Aluminium oder Ersatzlegierungen. Diese Wahl spiegelt die materiellen Engpässe jener Zeit wider, da traditionelle Metalle für andere vorrangige Zwecke reserviert waren.

Die Serie B.39 entspricht einer spezifischen Klassifizierung, die von Sammlern verwendet wird, um die verschiedenen Varianten dieser Ausgaben zu unterscheiden. Diese Unterschiede können Fertigungs-, Gravur- oder Typografiedetails betreffen, die manchmal subtil, aber für einen spezialisierten Ansatz wichtig sind.

Diese Münzen zirkulierten nur vorübergehend, bevor sie schrittweise aus dem Verkehr gezogen wurden, als sich die nationale Münzproduktion normalisierte. Sie sind heute kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr.

Numismatisch betrachtet ist die 50 Centimes Handelskammer von Paris 1920 ? Serie B.39 aufgrund ihres historischen Kontextes ein interessantes Stück. Sie ist im Allgemeinen erschwinglich, aber bestimmte Varianten oder höhere Erhaltungsgrade können gefragter sein.

Für den Sammler stellt dieses Stück ein konkretes Zeugnis der französischen Nachkriegswirtschaft dar. Es verdeutlicht die Anpassung des Währungssystems an die Krise und beleuchtet die Rolle lokaler Institutionen bei der Bewältigung wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

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