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Startseite > Französische Banknoten > Notgeld (1789-1945) > 1914-1925 Handelskammer > Frankreich 50 Centimes - Chambre de commerce - Paris - 1920 - Série B.10

Banknoten Frankreich 50 Centimes - Chambre de commerce - Paris - 1920 - Série B.10

Ref. : NCB13321
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1920
Katalog
Les Billets des Chambres de Commerce (Pir. JP.097.10)
Land
Frankreich
Qualität
IV / S
Nennwert
50 centimes
Institut
Chambre de Commerce
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Bemerkungen:

Plis, salissures

Die 50-Centimes-Münze, die 1920 von der Handelskammer von Paris ausgegeben wurde (Serie B.10), gehört zur Kategorie des Notgeldes, das in der unruhigen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Umlauf gebracht wurde. Angesichts eines erheblichen Mangels an Kleingeld erlaubte der Staat vorübergehend bestimmten Institutionen, darunter den Handelskammern, monetäre Jetons zu produzieren, um den täglichen Zahlungsverkehr zu erleichtern.

Diese Emission erfolgte in einer Zeit, in der der klassische Geldumlauf gestört war, insbesondere aufgrund des Hortens von Metallmünzen und des Mangels an Rohstoffen. Diese Jetons, obwohl inoffiziell, waren weit verbreitet und wurden im täglichen Zahlungsverkehr akzeptiert.

Die Vorderseite zeigt eine einfache und funktionale Komposition mit der Aufschrift ?CHAMBRE DE COMMERCE DE PARIS?, dem Nennwert ?50 CENTIMES? sowie dem Jahrgang 1920. Das Design bevorzugt Lesbarkeit mit einer klaren Typografie, die für den intensiven Gebrauch angepasst ist.

Die Rückseite weist einen meist schlichten Stil auf, der manchmal mit dekorativen oder symbolischen Motiven versehen ist. Im Gegensatz zu staatlichen Münzen ist der künstlerische Aspekt begrenzt, da das Hauptziel eher utilitaristisch als ästhetisch war.

Technisch gesehen wurden diese Stücke aus Ersatzmetallen geprägt, meist Aluminium oder Leichtmetalllegierungen, da nach dem Krieg ein Mangel an wertvolleren Metallen herrschte. Ihr Aussehen ist daher leichter und weniger langlebig als das traditioneller Münzen.

Die Serie B.10 entspricht einer spezifischen Klassifizierung, die von Sammlern verwendet wird, um die verschiedenen Varianten dieser Emissionen zu unterscheiden. Diese Unterschiede können Gravurdetails, Typografie oder Herstellungsmerkmale betreffen und sind für das numismatische Studium dieser Jetons von Bedeutung.

Diese Münzen waren zeitweise im Umlauf, bevor sie nach und nach aus dem Verkehr gezogen wurden, als die nationale Münzproduktion wieder ein ausreichendes Niveau erreichte. Heute sind sie kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr.

Numismatisch betrachtet ist die 50 Centimes Handelskammer von Paris 1920 ? Serie B.10 ein interessantes Stück aufgrund ihres historischen Kontextes und ihres Platzes innerhalb des französischen Notgeldes. Obwohl sie im Allgemeinen zugänglich ist, können bestimmte Varianten oder Erhaltungsgrade ein gesteigertes Interesse wecken.

Für den Sammler ist dieses Stück schließlich ein konkretes Zeugnis des Wirtschaftslebens der Nachkriegszeit. Es veranschaulicht eine Periode, in der lokale Lösungen zur Bewältigung monetärer Schwierigkeiten eingesetzt wurden, was diese Jetons zu praktischen und historisch bedeutenden Objekten macht.

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