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Startseite > Französische Banknoten > Notgeld (1789-1945) > 1914-1925 Handelskammer > Frankreich 1 Franc - Chamber of Commerce - Granville - 03-10-1916

Banknoten Frankreich 1 Franc - Chamber of Commerce - Granville - 03-10-1916

Ref. : NCB11453
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1916
Katalog
Les Billets des Chambres de Commerce (Pir. JP.060.001)
Land
Frankreich
Qualität
III / SS
Nennwert
50 centimes
Institut
Chambre de Commerce
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Diese 50-Centimes-Banknote wurde von der Handelskammer von Granville, Frankreich, nach der Beratung vom 3. Oktober 1916 ausgegeben. Sie ist Teil einer temporären Ausgabe von Notgeld, einer gängigen Praxis während des Ersten Weltkriegs, um den Mangel an Liquidität auszugleichen.

Die Vorderseite der Banknote zeigt oben die Inschrift "CHAMBRE DE COMMERCE DE GRANVILLE", die die Jahre "1915" und "1920" einrahmt, was den Zeitraum angibt, in dem die Banknote im Umlauf sein sollte. In der Mitte ist der Nennwert "CINQUANTE CENTIMES" deutlich angegeben. Die Unterschriften des Schatzmeisters und des Präsidenten der Handelskammer sind ebenfalls auf der Vorderseite zu finden und authentifizieren die Banknote. Unten befindet sich der Hinweis auf den Drucker: "Imp. Ch. Valin . Caen .", der die Imprimerie Charles Valin aus Caen als verantwortlich für den Druck der Banknote ausweist.

Die Rückseite der Banknote wiederholt die Jahre "1915" und "1920" und enthält einen wichtigen Hinweis: "Ce billet devra être présenté au remboursement avant le 19 juillet 1920" (Diese Banknote muss vor dem 19. Juli 1920 zur Rückzahlung vorgelegt werden). Diese Angabe präzisiert den Stichtag, bis zu dem die Banknote gegen offizielle Währung eingetauscht werden konnte. Der Drucker, Imprimerie Charles Valin aus Caen, wird auch auf der Rückseite erwähnt.

Die Banknote ist in lateinischer Schrift gedruckt, was zu dieser Zeit die Norm für offizielle Dokumente in Frankreich war. Diese Art von Notgeld zeugt von den besonderen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen Frankreichs während des Ersten Weltkriegs, in denen lokale Institutionen ihr eigenes Geld ausgeben mussten, um den Handel zu erleichtern.

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