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Beschreibung
Bemerkungen:
Plis et tâches
Dieser 1000-Escudos-Schein wurde von Portugal ausgegeben und trägt das Datum des 19. Mai 1967. Er gehört zur Serie CFX, die eines der Identifikationsmerkmale darstellt, anhand deren die verschiedenen Ausgaben dieses Typs innerhalb der Produktion der Banco de Portugal unterschieden werden können.
Der Schein ehrt Maria II. von Portugal (1819-1853), die portugiesische Herrscherin, die unter dem Namen Maria II. regierte und den Beinamen "A Educadora" (die Erzieherin) oder "A Boa Mãe" (die gute Mutter) trug. Ihre Regentschaft war geprägt von erheblichen politischen Spannungen zwischen Liberalen und Absolutisten sowie von Bemühungen um die Modernisierung des Landes. Ihre Darstellung auf diesem Schein mit hohem Nennwert zeugt von der symbolischen Bedeutung, die sie in der portugiesischen Nationalgeschichte einnimmt.
Mit einem Nennwert von 1000 Escudos stellte dieser Schein eine bedeutende Stückelung im portugiesischen Währungssystem der damaligen Zeit dar. Der Escudo war damals die offizielle Währung Portugals, bevor das Land 2002 den Euro einführte. Diese hohe Stückelung war für größere Transaktionen bestimmt und spiegelt die Währungsarchitektur wider, die unter dem Estado Novo, dem damals regierenden politischen Regime Portugals, galt.
Das Ausgabedatum des 19. Mai 1967 ordnet diesen Schein in eine Schlüsselperiode der zeitgenössischen portugiesischen Geschichte ein, wenige Jahre vor der Nelkenrevolution von 1974. Scheine aus dieser Zeit weisen in der Regel eine sorgfältige Gestaltung auf, mit komplexen grafischen Elementen zur Fälschungssicherung sowie historischen und symbolischen Motiven, die der portugiesischen Nationalidentität eigen sind. Dieser Schein ist somit ein materielles Zeugnis der Währungs- und Politikgeschichte Portugals in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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