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Banknoten Billet Neuen Hebriden 20 francs 1951

Ref. : NCB13676
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1951
Katalog
WPM (P. 8)
Land
Neuen Hebriden
Qualität
I / ST
Nennwert
20 francs
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Beschreibung

Dieser 20-Franc-Schein der Neuen Hebriden, ausgegeben im Jahr 1951, gehört zur sogenannten "Berger"-Serie, deren Name auf das auf dem Schein abgebildete Hirtenmotiv verweist. Die Neuen Hebriden bildeten damals ein französisch-britisches Kondominium, ein Gebiet unter gemeinsamer Verwaltung Frankreichs und des Vereinigten Königreichs im Südpazifik, bevor es 1980 zur Republik Vanuatu wurde.

Das vorliegende Exemplar hat einen besonderen Status, da es sich um ein Specimen handelt, also einen Schein, der zu offiziellen Referenzzwecken hergestellt wurde und nicht für den allgemeinen Umlauf bestimmt war. Solche Exemplare wurden in der Regel an Bankinstitute und Währungsbehörden verteilt, um die Echtheitsprüfung der im Umlauf befindlichen Scheine zu ermöglichen. Sie unterscheiden sich von gewöhnlichen Banknoten durch den ausdrücklichen Aufdruck "Specimen" auf dem Schein sowie durch eine spezifische Seriennummerierung.

Die Serie O.000 bestätigt diesen Specimen-Status, da eine Nullen-Nummerierung charakteristisch für Referenzexemplare ist, die von offiziellen Druckereien ausgegeben werden. Diese Art der Nummerierung ermöglichte eine klare Unterscheidung dieser Referenzscheine von den gesetzlichen Zahlungsmitteln, die mit Standardseriennummern in Umlauf gebracht wurden.

Das "Berger"-Motiv, das dieser Serie ihren Namen gibt, illustriert eine typische Szene aus dem lokalen Leben der Neuen Hebriden, im Einklang mit der Tradition der französischen Kolonialwährungsausgaben jener Zeit, die ethnographische Darstellungen oder Szenen aus dem einheimischen Leben bevorzugten. Die Banque de l'Indochine, ein in zahlreichen französischen Überseegebieten tätiges Emissionsinstitut, war in diesem Zeitraum für die Ausgabe dieses Papiergeldes auf den Neuen Hebriden verantwortlich.

Aufgrund ihrer besonderen Natur werden Specimens in sehr begrenzten Mengen hergestellt, was sie zu seltenen Stücken in der Numismatik der französischen Überseegebiete des 20. Jahrhunderts macht.

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