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Beschreibung
Der 10-Rupiah-Schein, auf dem die Aufschrift "Sepuluh Rupiah" ausgeschrieben ist, wurde im Jahr 1963 von der Republik Indonesien ausgegeben. Er gehört zu einer für die Sukarno-Ära typischen Währungsserie, in der indonesische Banknoten häufig die kulturellen und handwerklichen Traditionen des Archipels in den Vordergrund stellten.
Dieser Schein zeigt die Darstellung eines balinesischen Handwerkers und zeugt vom Willen der damaligen indonesischen Währungsbehörden, das lokale Kulturerbe durch ihre Banknotenausgaben zu würdigen. Bali, eine Insel, die für den Reichtum ihrer künstlerischen und handwerklichen Traditionen bekannt ist, war ein naheliegendes Motiv, um die indonesische nationale Identität auf den Zahlungsmitteln abzubilden. Diese Ikonografie spiegelt die Bedeutung wider, die dem traditionellen Handwerk beim Aufbau der nationalen Identität des unabhängigen Indonesiens beigemessen wurde.
Der Nennwert von 10 Rupiah entspricht einem bescheidenen Nominalwert innerhalb des indonesischen Währungssystems dieser Zeit, das von einer zunehmenden Inflation geprägt war, die später zu bedeutenden Währungsreformen führen sollte. Die Banknoten dieser Epoche sind heute historische und dokumentarische Zeugnisse der wirtschafts- und kulturpolitischen Ausrichtung Indonesiens in den 1960er Jahren.
Im Hinblick auf Erhaltung und Sammlung stoßen die in dieser Periode von der Bank Indonesia ausgegebenen Banknoten auf reges Interesse bei Numismatikern, die auf asiatische Emissionen des 20. Jahrhunderts spezialisiert sind, insbesondere aufgrund ihrer sorgfältigen Ikonografie und ihres historischen Wertes. Dieser Schein über 10 Rupiah 1963 stellt somit ein charakteristisches Beispiel der indonesischen Banknotenproduktion der Sukarno-Ära dar, das nationale Symbolik mit Bezügen zu den Regionalkulturen des Archipels verbindet.
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