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Banknoten Billet Frankreich 500 francs 1946

Ref. : NCB13617
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1946
Katalog
Les Billets de la Banque de France (F. 34.5)
Land
Frankreich
Qualität
III / SS
Nennwert
500 francs
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Beschreibung

Bemerkungen:

Salissures et épinglages

Der 500-Franken-Schein Chateaubriand ist ein französischer Geldschein, der im Jahr 1946 ausgegeben wurde und zur Serie C.81 gehört. Er verdankt seinen Namen François-René de Chateaubriand, dem berühmten französischen Schriftsteller und Staatsmann des 19. Jahrhunderts, dessen Porträt prominent auf diesem Schein abgebildet ist.

Dieser Geldschein wurde in einem besonderen Kontext der französischen Währungsgeschichte ausgegeben, nämlich in der unmittelbaren Nachkriegszeit, in der die Banque de France ihre Banknotenausgaben schrittweise überarbeitete. Der Typ Chateaubriand reiht sich in die grafische Tradition der Banque de France ein, auf ihren Scheinen ikonische Persönlichkeiten der nationalen Kultur und Geschichte darzustellen.

In grafischer Hinsicht zeigt der Schein das Porträt von Chateaubriand in einem für französische Banknoten dieser Epoche typischen Stil, der durch feine Stichtiefdruck-Arbeit, komplexe Guillochéhintergründe zur Fälschungsbekämpfung sowie eine sorgfältige ornamentale Gestaltung gekennzeichnet ist. Die vorherrschenden Farbtöne und Dekorationsmotive sind repräsentativ für die Drucktechniken, die in den 1940er Jahren bei der Banque de France verwendet wurden.

Der Nennwert von 500 Franken stellte in der damaligen französischen Währungsordnung einen bedeutenden Schein dar, der für Transaktionen von erheblichem Wert in einem Frankreich bestimmt war, das sich im wirtschaftlichen Wiederaufbau befand. Das Jahr 1946 markiert genau die ersten Jahre der IV. Republik, eine Schlüsselperiode, in der die französische Wirtschaft und Währung nach den Erschütterungen des Zweiten Weltkriegs Stabilität zurückzugewinnen suchten.

Dieser Geldschein ist heute ein unmittelbares Zeugnis der monetären und kulturellen Geschichte Frankreichs und veranschaulicht sowohl die Drucktechniken der damaligen Zeit als auch die ikonografischen Entscheidungen der Banque de France in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

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