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Banknoten Billet Deutschland 500 mark 1922

Ref. : NCB13533
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1922
Katalog
Billets Allemands (Ro. 224073)
Land
Deutschland
Qualität
III / SS
Nennwert
500 mark
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Bemerkungen:

Plis, salissures et coupures

Das Notgeld Stadt Gotha 500 Mark ist ein Notgeldschein, der im Jahr 1922 von der Stadt Gotha in Deutschland ausgegeben wurde. Diese Art von Schein entstand im Kontext der Weimarer Republik, einer Zeit, die durch eine galoppierende Hyperinflation geprägt war, die zahlreiche deutsche Städte, Unternehmen und Institutionen dazu zwang, ihre eigene lokale Währung herauszugeben, um den Mangel an offiziellem Zahlungsmittel zu überbrücken.

Der Begriff Notgeld bezeichnet diese außerordentlichen und vorübergehenden Geldausgaben, die zwischen 1914 und 1923 massenhaft in Deutschland umliefen. Die Stadt Gotha, die Hauptstadt des Landes Thüringen, gehörte zu den zahlreichen Kommunen, die auf diese Praxis zurückgriffen, um die Kontinuität des wirtschaftlichen Austauschs in ihrem Gebiet zu sichern.

Dieser Schein weist einen Nennwert von 500 Mark auf, eine für die Inflationszeit typische Stückelung, in der die Nennwerte rasch stiegen, um mit dem beschleunigten Wertverlust der Währung Schritt zu halten. Diese Notgeldscheine gelten heute als erstrangige historische Zeugnisse, die eine in der zeitgenössischen Geschichte beispiellose Wirtschafts- und Währungskrise veranschaulichen.

Die kommunalen Notgeldscheine jener Epoche wiesen in der Regel sorgfältig gestaltete Illustrationen auf, die häufig mit der Geschichte, den Sehenswürdigkeiten oder dem Wappen der ausgebenden Stadt in Verbindung standen, und machten diese Scheine zu gleichermaßen funktionalen wie dokumentarischen Objekten. Die Stadt Gotha, bekannt vor allem für ihr Schloss Friedenstein und ihr reiches herzogliches Erbe, fügte sich auf natürliche Weise in diese ikonografische Tradition ein.

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