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Beschreibung
Bemerkungen:
Plis et tâches d'usure
Filigrane: 8-Strip
Dieser 1000-Mark-Schein wurde im Jahr 1922 von der deutschen Reichsbank ausgegeben, in einem Umfeld starker Inflation, die die Wirtschaft der Weimarer Republik zu jener Zeit prägte. Er gehört zur Serie Xa-VL, einer Klassifizierung, die es ermöglicht, seine Produktionsvariante unter den zahlreichen Ausgaben dieser turbulenten Periode genau zu identifizieren.
Ein besonders charakteristisches Merkmal dieses Exemplars ist seine in Grün gedruckte Seriennummer, ein Merkmal, das ihn von anderen Varianten desselben Scheins unterscheidet, bei denen die Nummern in anderen Farbtönen erscheinen können. Diese chromatische Variation ist ein wesentliches Kriterium für Sammler und Numismatiker, die auf deutsches Papiergeld der Zwischenkriegszeit spezialisiert sind.
Der Schein verfügt über ein Wasserzeichen vom Typ 8-Strip, d. h. ein Wasserzeichen, das aus acht in das Papier eingearbeiteten Streifen besteht, die während der Herstellung integriert wurden. Dieses Sicherheitsverfahren, das im Durchlicht sichtbar ist, wurde von den offiziellen deutschen Druckereien der damaligen Zeit häufig eingesetzt, um Banknoten zu authentifizieren und Fälschungen zu bekämpfen, auch wenn die technischen Mittel jener Zeit angesichts des enormen Bedarfs an Geldproduktion begrenzt blieben.
Dieser Schein zeugt von einer Periode der deutschen Wirtschaftsgeschichte, die von Numismatikern besonders gut dokumentiert ist ? der Hyperinflation, die zwischen 1922 und 1923 zur Ausgabe immer höherer Stückelungen führte. Der Nennwert von 1000 Mark, der zu Beginn des Jahrzehnts noch eine bedeutende Summe darstellte, wurde schnell von Ausgaben in Millionen- und dann in Milliardenhöhe überholt.
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