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Beschreibung
Bemerkungen:
Plis et tâches d'usure
Filigrane: Fleurs crucifères
Dieser 1000-Mark-Schein wurde im Jahr 1922 in Deutschland ausgegeben, in einer Zeit, die von einer galoppierenden Inflation geprägt war, welche die Weimarer Republik kennzeichnete. Er gehört zur Serie X-VL, einer Klassifikationsreferenz, die es ermöglicht, seine Ausgabe innerhalb der Geldproduktion der damaligen Zeit präzise zu identifizieren.
Eines der charakteristischen Merkmale dieses Exemplars liegt in seiner in Violett gedruckten Seriennummer, eine Besonderheit, die es von anderen Varianten desselben Scheins unterscheidet, die möglicherweise unterschiedliche Farben für die Nummerierung aufweisen. Diese chromatische Unterscheidung stellt ein wesentliches Identifikationsmerkmal für Sammler und Numismatikspezialisten dar.
Der Schein enthält ein Wasserzeichen mit Kreuzblüten, das durch Transparenz sichtbar wird, wenn das Papier gegen das Licht gehalten wird. Dieses Sicherheitsverfahren, charakteristisch für Banknoten dieser Periode, sollte das Papiergeld gegen Fälschungsversuche schützen. Die Kreuzblüten, erkennbar an ihren vier kreuzförmig angeordneten Blütenblättern, bilden ein sich wiederholendes Muster, das bei der Herstellung des Trägermaterials direkt in den Papierbrei eingearbeitet wurde.
Dieser Banknotentyp steht in einem besonders turbulenten historischen und wirtschaftlichen Kontext. Das Jahr 1922 entspricht einer Phase der dramatischen Beschleunigung der deutschen Hyperinflation, die zur Ausgabe von Scheinen mit immer höheren Nennwerten führte, um den wachsenden Bedarf des Geldumlaufs zu decken. Ein 1000-Mark-Schein, der wenige Jahre zuvor noch eine beträchtliche Summe dargestellt hatte, erlebte in dieser Zeit einen raschen Kaufkraftverlust und illustrierte damit die beispiellose Währungskrise, die Deutschland damals durchmachte.
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