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Beschreibung
Bemerkungen:
Plis et tâches d'usure
Filigrane: Fleurs crucifères
Dieser 1000-Mark-Schein ist eine Reichsbanknote, die im Jahr 1922 von der deutschen Reichsbank ausgegeben wurde, in einem wirtschaftlichen Kontext, der von einer galoppierenden Hyperinflation geprägt war, die die deutsche Währung zunehmend entwertete, bis sie 1923 vollständig zusammenbrach. Dieser Schein ist damit ein unmittelbares Zeugnis einer der turbulentesten Währungsperioden der modernen Wirtschaftsgeschichte.
Dieser Schein gehört zur Serie Va und zeichnet sich durch das Vorhandensein einer in Rot gedruckten Seriennummer aus, ein Merkmal, das eine präzise Unterscheidung der Varianten dieser Ausgabe ermöglicht. Diese chromatische Besonderheit stellt ein wesentliches Klassifizierungskriterium für Sammler und Spezialisten der deutschen Papiernum ismatik der Zwischenkriegszeit dar.
Im Hinblick auf die Dokumentensicherheit enthält dieser Schein ein Labyrinth-Wasserzeichen mit griechischem Muster, das im Papier durch Transparenz sichtbar ist. Diese Art von geometrischem Wasserzeichen, inspiriert von altgriechischen Ornamenten, war eine Technik, die von den offiziellen deutschen Druckereien der damaligen Zeit häufig eingesetzt wurde, um ihre Ausgaben zu authentifizieren und Fälschungen zu bekämpfen. Dieses labyrinthische Motiv verleiht dem Schein eine gewisse technische Raffinesse, trotz der durch die wirtschaftlichen Umstände bedingten Massenproduktion.
Der Nennwert von 1000 Mark, der zu Beginn der 1920er Jahre eine beträchtliche Summe darstellte, ist Teil der Reihe großer Stückelungen, die von der Reichsbank massenhaft ausgegeben wurden, um dem durch die Inflation wachsenden Liquiditätsbedarf zu begegnen. Der Schein ist auf Deutsche Mark lautend, die damals gültige Währungseinheit, bevor im November 1923 die Rentenmark eingeführt wurde.
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