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Banknoten Billet Algérie - Administration française 50 centimes 1920

Ref. : NCB13721
Produkttyp
Banknoten
Datum/Jahr
1920
Katalog
Les Billets des Chambres de Commerce (Pir. 140.01)
Land
Algérie - Administration française
Qualität
I- / VZ+ / VZ-ST
Nennwert
50 centimes
Umweltabgabe
Davon Umweltabgabe :
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Beschreibung

Bemerkungen:

Salissures et tâches

Dieser Schein über 50 Centimes wurde von der Handelskammer von Constantine in Algerien unter französischer Verwaltung ausgegeben. Er trägt das Datum des 13. April 1920 und gehört zur Serie D.4.

Die algerischen Handelskammern übernahmen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine monetäre Ersatzfunktion, indem sie Notgeldscheine ausgaben, um den Mangel an Scheidemünzen zu beheben. Diese lokalen Ausgaben, die von den französischen Kolonalbehörden beaufsichtigt wurden, zirkulierten hauptsächlich in ihrer jeweiligen Ausgaberegion. Die Handelskammer von Constantine, eine der aktivsten auf diesem Gebiet, produzierte mehrere Serien von Scheinen mit niedrigem Nennwert, um den täglichen Bedarf des lokalen Handelsverkehrs zu decken.

Diese Art von Notgeldschein stellt ein unmittelbares Zeugnis der wirtschaftlichen und monetären Realitäten des französischen Algeriens nach dem Ersten Weltkrieg dar, einer Zeit, die durch Engpässe bei der Verfügbarkeit von Metallgeld geprägt war. Der Nennwert von 50 Centimes entspricht einer bescheidenen Stückelung, die für alltägliche Transaktionen mit geringem Betrag bestimmt war.

Der Schein weist ein Gewicht von 1 Gramm auf, das für das bei dieser Art von lokalen Ausgaben verwendete Papier charakteristisch ist. Die Angabe der Serie D.4 ermöglicht eine genaue Identifizierung dieses Scheins innerhalb der Gesamtheit der von der Handelskammer von Constantine herausgegebenen Emissionen, deren verschiedene Serien heute begehrte Sammlerstücke bei Numismatikern sind, die sich auf Notgeld und die Geldgeschichte Nordafrikas unter französischer Verwaltung spezialisiert haben.

Diese von den algerischen Handelskammern ausgegebenen Scheine sind Teil einer im französischen Kolonialreich während der Zwischenkriegszeit weit verbreiteten Praxis, bei der lokale Institutionen die Mängel der zentralen Währungsbehörde ausglichen, um einen reibungslosen regionalen Wirtschaftsverkehr zu gewährleisten.

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